»Nichts ist wichtig. Dazu ist die Welt zu groß« Dies ist eine archivierte Version von IT&W aus den Jahren 2002 bis 2006. Das aktuelle IT&W findet sich hier.
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frischer senf
 
IT&W-V08. 9380 Beiträge, 30423 Kommentare, 333 Senfkeller-Mitglieder. Born May 2001, still going strong. © TextLab 2001-06.

::: 02. August 2002

 :: Die Redaktionskatzen 

Weil unsere 4,5 Redaktionskatzen hier bereits des Öfteren erwähnt wurden, gebietet es schon die Höflichkeit, dieselben der geneigten Leserschaft nach und nach vorzustellen.

pic Molly heißt nach der Heldin in Gibsons Roman “Neuromancer”. Sie ist schön, stolz, zärtlich und gefährlich: im unpassenden Moment etwas Unpassendes von ihr zu wollen, ist nur vergleichbar mit dem Griff in einen hocheffizienten Industrie-Reisswolf. Molly liebt Menschen über alles und haßt Katzen abgrundtief, und weil es drinnen meist vor Katzen wimmelt, lebt sie draußen im Wald, im Pferdestall und in der alten Remise. Die Mahlzeiten pflegt sie allerdings im Haus einzunehmen und bevorzugt es, pünktlich von einem ihrer Menschen auf der Schulter zu den Fressnäpfen getragen zu werden. Ihr größtes Glück besteht in einem langen nächtlichen Spaziergang mit ihren Menschen durch ihr Revier. Wäre sie eine Menschenfrau, ich würde Königreiche plündern und Drachen erschlagen, um sie um mich zu haben. So aber, wie die Dinge nun mal sind, bleibt sie freiwillig.

Molly ist am 12. Juni 2007 nach einem langen und schönen Katzenleben in die ewigen Jagdgründe gegangen.

pic Billy ist eine hochkomplexe Katerpersönlichkeit: ungeheuer scheu und vorsichtig, und doch der einzige mir bekannte Kater, der böse knurrend sitzenbleibt, wenn ein Leonberger (ein extrem großer Hund) auf ihn zurennt. Die einzige Redaktionskatze zudem, die von der ganzen Katzenklappentechnologie nichts hält und sich lieber einen Menschen zum Türenöffnen holt. In seinen jüngeren Jahren kletterte Billy zu Weihnachten auf eine 20 Meter hohe Tanne, fand den Rückweg nicht und saß dort 5 Tage lang bei minus 8 Grad. Schließlich fiel er herunter in einen Laubhaufen. Nach diesem Erfolg nahm er sich ein paar Monate später eine 20-Meter-Eiche vor, hing wieder einige Tage ganz oben fest und mußte schließlich im Rahmen einer Jugendfeuerwehrübung heruntergespritzt werden (was hierzulande ein Fass Bier kostet). Billy hat eine partielle Fussmattenphobie: beim Herein- und Herausgehen setzt er niemals einen Fuss darauf, schläft aber des Öfteren selig darauf ein.

Billy ist Anfang Juli 2003 nach einem lokalen Feuerwerk im Wald verschwunden und nie wieder aufgetaucht...

pic Fienchen kam in jämmerlichem Zustand hier an: mit einer klaffenden Wunde von der Schulter bis zum Bauch. Es hat buchstäblich von Ostern bis Weihnachten, eine OP und 56 Verbände (ungelogen!) gedauert, dann war dieses Riesenloch zu und Fienchen eine freie Katze. Sie sieht nicht nur aus wie ein Teddybär, sie ist auch einer - ihre Lebensphilosphie zielt darauf, bei den Damen zu kuscheln, in der Sonne zu sitzen oder auf dem Grafiktisch zu schnarchen. Im Moment hat sie wieder Gesundheitsprobleme: ein Tumor am Ohr, der sie aber nicht daran stört, gelegentlich wie vom Affen gebissen Bäume herauf- und herunter zu jagen. Fienchen kann zuhören und sprechen, jedenfalls beobachtet sie ganz genau, was ihre Menschen tun und sagen und reagiert sehr sinnvoll darauf. Deswegen ist sie auch nicht Politikerin geworden.

Fienchen ist am 26. Februar 2003 in die ewigen Katzenjagdgründe eingegangen.

pic Charlie wurde mitten im Wald unter einem Busch gefunden, weitab von jeder menschlichen Ansiedlung, als er etwa 4 Wochen alt war. Er adoptierte ohne Zögern mich als Mutter und mein rechtes Ohrläppchen als Ersatzzitze. Im Laufe der letzten beiden Jahre hat er sich von einem futterneidischen kleinen Raufbold zu einem freundlichen, sorglosen Kater entwickelt, der bevorzugt in einem Gitarrenkasten in der Musikecke des Studios oder neben meinem Schreibtisch auf einem eigenen Sessel schläft. Morgens, nach getaner Arbeit in den Wäldern rundum, erwartet er seine Menschen meist in einem alten Rasenmäher-Grasfangkorb und begibt sich dann zur verdienten Ruhe bis in den späten Abend hinein, einen guten Happen hier und da niemals verschmähend.

picFangen wir sozusagen hinten an, mit Katze Nr. 0,5: Luise. Luise ist 3 Monate alt und “gehört” eigentlich einem Nachbarn, hat sich aber nach bester Katzenart ihre Dosenöffner selbst ausgesucht - uns. Deshalb zählt sie (noch) nicht voll, was sich aber keineswegs auf ihren Appetit bezieht. Die anderen 4 Redaktionskatzen, deren weiter fortgeschrittenes Alter bereits eine gewisse mediterrane Lebenshaltung und entsprechend angepasste, raffiert ausgewählte Schlafplätze mit sich gebracht hat, sind ausnahmslos entsetzt über den respektlosen Neuankömmling. Als ob sie nicht selbst so gewesen wären.

Quelle:  |  by it&w |  7:15 Uhr  |  0x Senf , 814x besichtigt |   aus: Kat-Zen   |   Permalink  |

::: 26. Juli 2002

 :: Die Ökonomie des Pinguins 

Artikel des New Yorker Ökonomen Yochai Benkler, nach der OpenSource-Projekte Beispiele eines allgemeinen wirtschaftlichen Modells sind.

Quelle:  |  by it&w |  7:48 Uhr  |  0x Senf , 707x besichtigt |   aus:  |   Permalink  |

::: 12. November 2001

 :: Die Bergische Kaffeetafel 

Koffedrenken met allem dröm und dran. Von Gabi Kantel. [Dieses Feature ist insofern bedeutsam, als ich jahrelang in Wülfrath gewohnt und das von Gabi geschilderte “Koffedrenken” dort lustvoll und mehrfach genossen habe. majo]

Quelle:  |  by it&w |  8:51 Uhr  |  0x Senf , 441x besichtigt |   aus:  |   Permalink  |

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