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Die erste wirkliche Freundin! vom 23. Jul. 2005 aus "Reporter"

Mac-Bild»Heute vor 20 Jahren wurde in New York der erste Commodore Amiga vorgestellt. Zu diesem Zeitpunkt war der Amiga der fortschrittlichste Heimcomputer der Welt. Er verfügte über sogenannte Customchips für Grafik und Ton, die Agnus, Denise und Paula hießen. Er kam mit einem Betriebssystem, das bereits Multitasking erlaubte. “Wahrend Sie ein Memo drucken und Ihre Datenbank durchsuchen, kann das Modem im Hintergund die neuesten Börsenkurse empfangen” hieß es in der Pressemeldung. Arbeiten beim Datenempfang war auch sinnvoll, denn die Bandbreite lag damals bei etwa 300 Bit/s.

Mac-BildIm New Yorker Lincoln Center wurden vor allem die damals sensationellen grafischen Fähigkeiten des Amiga von Andy Warhol präsentiert, der damit ein Bild der Sängerin Debbie Harry (Blondie) verfremdete. Dazu gab es Musik, mit Musicraft aus dem Amiga-Synthesizer von Roger Powell produziert. Multimedia war das Zauberwort der Stunde.« [weiterlesen bei Heise]

imageDamals schlug auch die Geburtsstunde von Hermann der User. Und natürlich wäre dies keine historische Würdigung ohne die legendäre Computeranimation »The Juggler« von 1986 - die damals übrigens von TextLab-Mitgründerin Ute nach Deutschland gebracht wurde. Aus der Unzahl der Amiga-Fanseiten verlinken wir heute mal auf diese hier, mit Bildern der Veranstaltung.

Weitere nostalgische Details gibts bei Heise, Fans sollten ein Taschentuch bereithalten. 


bisschen Senf dazu?

von am 23. Jul um 10:08 Uhr

Ich glaube als IFF-Animation war der Juggler deutlich kleiner, als das heutige 2 MB Quicktime. Ich heule ja immer noch dem Colour-Cycling hinterher - schnüff*


von The Cartoonist am 23. Jul um 10:19 Uhr

Pah. Und der Atari ST war besser! :-)


von am 23. Jul um 10:21 Uhr

Es ist ne Schande, das es den Amiga nicht mehr gibt. Das was heute davon übrig ist, ist echt traurig.

Amiga war, ist und bleibt der beste Computer den es je gab.


von am 23. Jul um 11:28 Uhr

Ich habe es Commodore nie verziehen, dass sie den Amiga fertig gemacht haben. Der Amiga war ein bisschen so was, wie der Mac aus Europa.

Die ganzen Amiga OS 4 Bemühungen wirken auch irgendwie tot geboren.


von am 23. Jul um 12:01 Uhr

Wer Helmut Jost (CEO Commodore) damals live gesehet hat, dem ist klar,
dass der Mann den Amiga und die Amiga-Szene nie verstanden hat,
und das Ganze in den Sand setzen musste.


von wils am 23. Jul um 13:50 Uhr

Ich hatte zuerst einen 500er und später einen 1000er. Geniale Teile. Meine ersten Computer mit GUI.
Herrlich romantisch;-)


von Thomas J. am 23. Jul um 18:49 Uhr

Wofür ein Taschentuch? Amiga war ein Diskettentoaster. Atari ST rulet!


von am 23. Jul um 18:54 Uhr

Der Dikettentoaster hat aber den ST gezeigt wer der bessere Computer ist ;)


von StarPeak am 24. Jul um 12:30 Uhr

Mein A4000 steht neben meine Performa 475 auf dem Schrank. Auf dem Amiga hab ich damals erstmal mit Mac OS (Version 7) kontakt gehabt. Damals war aber das AmigaOS einfach schoener und es gab mit den Fish-Disks einfach mal wesentlich mehr freie Software als für den Mac.

Ich muss allerdings zugeben, dass ich mich zum ersten Mal seit Jahren (nach einem Ausflug in die Linux und Windowswelt) wieder am Rechner zuhause fühlte, als ich mein iBook mit 10.2 bekam. Inzwischen wirkt selbst 10.2 altbacken (jedenfalls im Gegensatz zu Tiger) - und die Amiga-Workbench 3.0 kommt mir trotz DirOpus, Cybergraphics, MUI, MWB, ... vor, als wäre sie aus der Steinzeit.

Mich würde jedenfalls interessieren, wie heute ein “Amiga OS 10.4” ausgesehen hätte. Allerdings muss ich sagen, dass ich mir keine wirklichen Vorzüge dieses System gegenüber Tiger vorstellen kann ;)


von majo am 24. Jul um 12:51 Uhr

Amiga OS war irgendwie eine Vorbereitung auf Mac OS: als OS X kam, fielen mir schlagartig die Unix-Befehle wieder ein, die im Amiga-OS steckten. Vor DirectoryOpus hab ich dagegen neulich noch gesessen wie der Ochse vor dem Scheunentor, no idea. Die Fish Disks sind unvergessen, und daß Fred Fish einen GNU-Debugger geschrieben hat und offenbar immer noch in der Szene herummacht, wusste ich auch nicht.


von am 24. Jul um 23:26 Uhr

Was ich jetzt an Amiga OS4 gut finde ist, das man einfach mal ein Reset machen kann ohne das man Angst haben muss das die Platte einen Fehler hat. Und der Warmstart ist nach 5 sek. wieder vorbei und man kann weiter Arbeiten. Einfach herrlich. Kaltstart geht auch Ruck Zuck. Und die ganze GUI ist Sau schnell, da kommen OSX, Windows und Co nicht mal im Ansatz nach


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